Samstag

Nach einer schönen und arbeitsreichen Woche mit viel Teamgeist und Engagement, genießen wir den sonnigen freien Samstag und genehmigen uns einen Absackerkuchen ohne Alkohol (Rotweinkuchen mit rotem Traubensaft anstellen des Weins).img-20180602-wa0002

Zur großen Freude aller, hat Josi heute den vorinstallierten Warmwasserboiler angeschlossen. Vorsicht! Heißes Wasser garantiert.img-20180602-wa0003

Am Nachmittag chauffiert Josi den größten Teil unsere Gruppe zum shoppen nach Northhamton. Dort bringen wir so manche Pfund unter die Leute. img-20180602-wa0009

Am Abend backen wir noch für einen Teenachmittag mit den Nachbarn. Damit bis dahin nicht schon alles aufgegessen ist, verbergen Josi und Christine die Köstlichkeiten ein wenig. Ob das die Schüler abhalten wird, erfahrt ihr morgen. Bilder kommen ….

Danke Josi

Josi bemerkte, dass überall Müll und Schrott rum lag. Also wollte er mit der buildinggroup den Schrott zum Schrottplatz bringen. Dort angekommen, sahen sie ein riesiges Schild worauf stand, dass man mindestens 18 Jahre alt sein müsse und noch sämtliche andere Sischerheitsvorschriften. Also fuhren sie zurück. Als sie am Sixfields Household Waste ankamen (eine Müllent-sorgungsstätte), haben sie den Müll entsorgt. Josi fuhr danach mit Judi dann nochmal zum Schrottplatz und entsorgte den Schrott. Ich sollte von Judi aus extra noch erwähnen, wie dankbar sie ist, dass wir den Müll weggebracht haben, der hier schon ca. 1 Jahr rumlag. Zum Abendessen haben wir (die kitchengroup) Flammkuchen gebacken. Bei dieser Gelegenheit haben wir Anne und Judi zu dem leckeren Essen eingeladen.

Autor Giacomo B.
Reschtschrebkorrektur Tim L.

Der erste Tag mit Josi

Als die kitchengroup morgens in die Küche kam, merkte sie, dass es kein Brot mehr gab.
Zum Glück hatte Josi extra noch nach seiner Ankumft Brot gebacken (um 00:30 am).
Er schaffte es mit der buildinggroup noch vor dem Mittagsessen, die Wasserleitung vom Jungs- Caravan zu reparieren, nachdem wir eine Woche lang mit diesem Schaden leben mussten. Endlich müssen wir nicht mehr auf die Außentoilette gehen und wir können duschen, wann wir wollen. Als ich Abends mit den Pädagogen über den Blog redete, merkten wir, dass wir immer mehr zu einer Gemeinschaft werden und zusammenhalten. Zum Beispiel hatte die buildinggroup früher frei, nachdem sie den halben Tag schon Rasen gemäht und die großen Wiese bei der Feuerstelle begeba gemacht hatten. Sie halfen ohne eine Aufforderung von anderen einfach der gardengroup, in den Gewächshäusern alle Pflanzen umzustellen. Zudem hatte die kitchengroup sehr leckere Spagheti gemacht.

Autor Giacomo B.
Reschtschreibkorrektur Tim L.

Bye bye Jannis, Emely und Patricia

Wer weiß ob Patricia wegen des gestrigen Abends oder wegen der Familie doch ganz froh war, dass es heute nach Hause ging.
So fuhren sie zum Flughafen und mit ihnen die Sonne.
Also verbrachten wir den Nachmittag in der Nursery, räumten die Caravans auf und entspannten uns. Anschließend kochten wir alle zusammen und genossen das Essen während uns der Himmel auf den Kopf fiel. Als der Regen und der Donner nachließ, haben wir uns in die Anime-Interessierten und die Flaschendreher aufgeteilt.

Autor Giacomo B.
Rechtschreibkorrektur Tim L.

Its rainy day🌧

Gestern hat es fast den ganzen Tag geregnet. Das hielt aber die boys and girls natürlich nicht von der Arbeit ab. Die Gartengruppe hat in einem der Tunnel Pflanzen weggeräumt, Unkraut gezupft und heute alle Pflanzen wieder an ihren Platz gestellt. Die buildinggruppe hat auch im Garten mitgeholfen, da wir keine Reparaturarbeiten fanden, die wir ohne Josef hätten meistern können. Gott sei dank kommst du am Sonntag, Josef!!!!!

Die Kitchengruppe war einkaufen und hat mal wieder super leckeres Essen gekocht. Gestern Abend habe ich mich an den Herd gewagt und einen Gnocchi Gemüseauflauf mit frischem Salat aus dem Garten zubereitet. Ich wollte die Kinder und Christine auch mal verwöhnen.

Morgen fliegen Emely, Jannis und ich wieder nach Hause. Auf der einen Seite ist es schön, dass ich meine Familie wieder sehe aber auf der anderen Seite wäre ich sehr gerne noch geblieben. In dieser Atmosphäre lernt man die Kinder aber auch die Kollegen von einer ganz anderen Seite kennen und das ist gut. Vielen Dank an alle Verantwortlichen und Mitreisenden, dass ich an diesem tollen Projekt teilnehmen durfte💚.

Und zum Schluss noch ein passendes Zitat von Theodore Roosevelt

„Tu was du kannst, mit dem was du hast, und dort wo du bist.“

Giacomo wird den Blog weiterführen und noch vieles berichten.

Liebe Grüße

Patricia

 

 

10 Mal „Scheiße“ pro Kreisel 

Die Baugruppe wollte heute unbedingt zum Baumarkt fahren und natürlich erklärte Patricia sich bereit uns zu fahren, da sie ja so gerne in England Auto fährt. Sie gab die Adresse ins NAVI ein und los ging die Fahrt. Eigentlich hätten wir in 18 Minuten das Ziel erreicht, doch dann kam er DER KREISEL. Patricia fuhr in den Kreisel (wir sind uns nicht sicher ob wir auf der richtigen Spur waren) und bog eine Ausfahrt zu spät ab. Als wir einen riesigen Umweg fahren mussten kamen wir ca. 20 Minuten und etlichen Kreiseln, die nicht immer falsch gefahren wurden, am gleichen Kreisel wieder an. Patricia fuhr dank ihrer Fähigkeit die hinteren Mitfahrer auszublenden und gleichzeitig aufs Navi zu gucken, die richtige Ausfahrt ab. Die Fahrt verlief gut, bis wir am vermeintlichen Ziel waren. Ich glaube, als wir in die Einfahrt des vermeintlichen Zieles ankamen, wussten gleich alle, dass etwas nicht stimmen konnte, denn die Einfart war mit einer Schranke gesichert. Wie sich herausstellte, war dies das Lager von Wickes und nicht der tatsächliche Baumarkt. Patricia fragte die nette Lady, ob sie uns die richtige Adresse ins Navi eingeben kann und nett wie die Engländer sind, wurde die richtige Route eingestellt. Dann kamen viele weitere 4 spurige Kreisel und mindestens noch 100 mal Scheiße und wir kamen entlich am Baumarkt an. Dort hatten wir unsre Sachen sehr schnell erledigt und Patricia startete wieder unseren Monte Bus. Nach tatsächlichen 11 Minuten parkten wir wieder auf der Nobottel.

Geschwindigkeitscheck:

  • Hinfahrt ca. eine Stunde
  • Aufenthalt im Baumarkt ca. 15 Minuten
  • Rückfahrt ca. 11 Minuten

Autor Giacomo B.

Und hier noch ein paar Schnappschüsse.

Die fleißigen Saphire

Nach einer kleinen Blogpause melden wir uns wieder von der Nobottle Nursery.

Ich bin jeden Tag sehr beeindruckt, was wir so alles schaffen. Dinge, von denen wir eigentlich keine Ahnung haben werden nicht zum Hindernis, sondern zur Aufgabe. So hat die buildinggruppe tatsächlich einen Handlauf gebaut und Giacomo ein Schuhregal. Das Prinzip einer Wasserwaage haben viele noch nicht verstanden aber sie haben viel Spaß.

Meine Herausforderung war heute ein defektes Wasserrohr und ein heruntergerissener Duschvorhang (hat natürlich keiner absichtlich gemacht Nico) repariert. Carlo und ich haben überlegt wie wir das Rohr notdürftig reparieren können und sind auf Panzerband gestoßen. Das Rohr ist zwar nicht ganz dicht aber wenigstens müssen die Jungs jetzt nicht bei den Mädchen duschen. Josi kommt am Sonntag und erledigt den Rest. Die Toilette ist aber gesperrt und ich hoffe, dass sich alle daran halten. Christine und ich haben mehrmals erwähnt, dass wir kein Kaka aus dem Klo holen.

Die Küchenmädels sind sehr fleißig. Jeden Tag steht ein leckeres und ausgewogenes Essen auf den Tisch. Heute mittag gab es Brot und Kräuterbutter und Tomatenbutter. Seeeeeeeehr lecker. Sainsbury’s ist immer wieder ein Erlebnis und so dauert der Einkauf immer 2 Stunden. Ich habe festgestellt, dass die Kassiererinnen wahnsinnig nett sind und immer Zeit für ein Gespräch haben.

Die Gartengruppe arbeitet mit Judy und heute mit Christine zusammen und Pflanz Tomaten und andere Pflanzen, deren Namen keiner wusste. Unkraut gerupft wird natürlich auch immer (hier gibt es ja genug).

Wir versuchen uns ab jetzt wieder regelmäßig zu melden😁

Hier noch ein paar Eindrücke der letzten Tage.

Das Wort zum Sonntag, 21.05.2018 von Nico Zimmermann

Hier ein Ausschnitt aus dem gestrigen Guardian (britische Zeitung). Dort geht es um den Leistungsdruck in Großbritannien, den schon Grundschulkinder aushalten müssen.
Die Autorin fragt, wieso das notwendig ist und schreibt: „Uns wird gesagt, dass wir Kinder so auf eine immer mehr auf Wettbewerb ausgerichtete Welt vorbereiten. Aber es ist unklar, wie das Scheitern an einer bestimmten Lektüre  [An Inspector Calls] mit den Problemen in Beziehung steht, denen die Kinder nach der Schulzeit begegnen werden.“
Wir sehen hier in der Nursery, wie Kinder Lösungen für echte Probleme suchen und finden. Hier stehen sie nicht konstruierten Problemen aus von Lehrern konstruierten Aufgaben gegenüber, sondern echten Problemen aus der echten Welt. Eine bessere Vorbereitung auf ihr späteres Leben gibt es für die SchülerInnen wohl kaum – und das ganz ohne (Noten -) Druck.
In diesem Sinne: Einen entspannten Sonntag euch!

Outlook for Android herunterladen

London, wir kommen!

Gestern war es soweit. Wir fuhren in die Großstadt LONDON. Die Mädels haben sich natürlich aufgedonnert und  ein Teil der Jungs war mit Arbeitshosen modisch voll im Trend. Wir kamen um ca. 11 Uhr an und ich war erst mal sehr beeindruckt von der Größe der Häuser und auch der Breite der Straßen. Unser erstes gemeinsames Ziel war Hemleys.20180520_142154.jpg

Wahnsinnig beeindruckt von der Fülle an Spielzeug und den Vorführern der Spielsachen machten sich die Kinder auf, neue Spielsachen zu entdecken. Nico und ich gönnten uns erst mal einen Smoothie.IMG-20180520-WA0004.jpg

 

Danach teilten sich die Gruppen. Die „Alleingänger“ erkundeten auf eigene Faust London.IMG-20180521-WA0007.jpg Unsere Gruppe ging vorbei am Piccadilly Circus zu Covent Garden.

Dort aßen wir das Traditionsgericht Fish and Chips und hörten dem Musiker zu und bestaunten den Zauberer. Die andere Gruppe bevorzugte Pizza Hut und ruhte sich erst mal in einem sehr schönen und von Eichhörnchen besetzten Park aus.

Danach fuhren wir mit der U-Bahn zum Treffpunkt Big Ben. Dieser war aber leider verhüllt (nicht nach Christo Art) und so konnten wir nur einen Teil der Uhr sehen. Die Aussicht auf das London Eye entschädigte dies aber. Die „Alleingänger“ erkundeten meist unterirdisch London und wir gingen und fuhren weiter zum Buckingham Palast. Leider lies sich die Queen und das Frischgebackene Brautpaar aber nicht blicken😞. Danach trafen wir und in Houston und fuhren wieder zurück. Müde und erschöpft kamen wir gegen 23 Uhr in der nobottle nursery an.

Fazit: Heute war ein Tag wie Heinz Erhardt ihn beschrieb…


Urlaub im Urwald
Ich geh‘ im Urwald für mich hin…
Wie schön, daß ich im Urwald bin:
man kann hier noch so lange wandern,
ein Urbaum steht neben dem andern.
Und an den Bäumen, Blatt für Blatt,
hängt Urlaub. Schön, daß man ihn hat!

Dies galt natürlich nur für die Kinder😉

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑