Nobottle Nursery – Von der Idee zum Projekt

Als im Frühjahr 2016 eine Gruppe von der freien Montessori Schule Westerwald sich auf den Weg nach England machte, ging es eigentlich darum, Verknüpfungen zu einer möglichen Partnerschule aufzubauen. Während sich in den Hospitationen und Gesprächen an der Schule herausstellte, dass dieses Vorhaben wohl eher nicht zustande kommen würde, wuchs eine neue Idee in der als Unterkunft genutzten Nobottle Nursery heran. Wie wäre es, diesen Gärtnereibetrieb zu nutzen und mitzugestalten im Rahmen des montessorischen Erdkinderplans? Montessori sah Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren nicht in der Schule, sondern auf dem Land. Sie wollte, dass Jugendliche mit ihren Händen arbeiten und das wahre Leben erproben, sich mit Aufgaben der „Erwachsenenwelt“ vertraut machen. Die Nobottle Nursery als Gärtnerei schien dafür in besonderem Maße geeignet und eröffnete zusätzlich den Horizont der englischen Sprache. In England und umgeben von Englisch sprechenden Menschen lässt sich doch eine Fremdsprache ganz anders erlernen.

Es brauchte ein Jahr Vorbereitungszeit: Die Besitzer der Gärtnerei brauchten Bedenkzeit, viele Genehmigungen mussten eingeholt werden, Wohn- und Schlafmöglichkeiten mussten geschaffen werden, Arbeitspläne mussten erstellt werden, Mobiliar und Alltagsgegenstände mussten beschafft werden, ein Konzept musste geschrieben werden, und, und, und…

 

Nach mehreren weiteren Besuchen der Nobottle Nursery mit Kollegen, Eltern, Schülern und Anhängern voller Material machte sich im März 2017 die erste Gruppe von Schülern mit Schulleiter Florian Laggner und einer weiteren Begleitperson auf den Weg, um mehrere Wochen vor Ort zu leben, zu arbeiten und englisch zu sprechen. Wie es den jeweiligen Gruppen vor Ort ergeht, könnt ihr in den aktuellen Blogbeiträgen lesen.

Viel Spaß dabei wünscht das gesamte Monteteam!

 

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